Dauerausstellung » BiodiverCITY

  • Visitors in BiodiverCITY - Bezoekers in BiodiverCITY - Des visiteurs dans BiodiverCITY
  • Young girl looking at a fox in BiodiverCITY - Jong meisje bekijkt een vos in BiodiverCITY - Jeune fille regarde un renard dans BiodiverCITY
  • Model of a sprintail in BiodiverCITY - Maquette van een springstaart in BiodiverCITY - Maquette d'un collembole dans BiodiverCITY
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BiodiverCITY

Nein, Städte bestehen nicht nur aus Kopfsteinpflaster, Mauern und Beton! Sie beherbergen auch oftmals eine ungeahnte Tier- und Pflanzenwelt.

Hätten Sie jemals geglaubt, in Ihrem Garten eine Blindschleiche oder entlang der Eisenbahngleise eine blauflügelige Ödlandschrecke zu entdecken? Haben Sie schon einmal einen Tag lang einen Igel beobachtet? Hinter ihrer grauen und sterilen Fassade hält die Stadt zahlreiche Überraschungen für Sie bereit!

Überall in der BiodiverCITY wird Ihnen anhand von Exponaten, Fotos, Filmen und interaktiven Modulen die städtische Biodiversität nähergebracht. Im zweiten Teil des Saales können Sie mithilfe computergestützter Simulatoren selbst aktiv werden und Maßnahmen ergreifen, um diese Diversität effizient zu schützen.

Sehenswürdigkeiten

Der Wanderfalke
  • Das Weibchen legt normalerweise vier Eier. Die ersten drei Küken schlüpfen nach 32 Bruttagen, das vierte 48 Stunden später.
  • Diese Greifvögel mit ihren spitzen Flügeln und dem kurzen krummen Schnabel sind zwischen 35 und 50 cm lang, mit einer Flügelspannweite von 95 bis 115 cm (das Männchen ist kleiner als das Weibchen).

Seit 1940 geht in Europa die Population der Wanderfalken zurück, ein Rückgang, der sich in den 1960er Jahren noch beschleunigt hat. Zu dieser Zeit galt der Wanderfalke in Belgien sogar als ausgestorben. Schuld daran war insbesondere der massive Einsatz chlororganischer Pestizide in der Landwirtschaft. Doch mittlerweile sind sie wieder in unsere Region zurückgekehrt... und sogar in unsere Städte, wo es zahlreiche Beutetiere wie die Felsentaube gibt!

Seit 2004 nistet im Frühjahr in einem der Türme der Sankt Michael und Gudula-Kathedrale in Brüssel ein Wanderfalkenpärchen. Jedes Jahr im April und Mai können Sie auf www.fauconspelerins.be (Fransösich)/ www.slechtvalken.be (Niederländisch) / www.peregrinefalcons.be (Englisch) die Entwicklung ihrer kleinen Familie mitverfolgen, vom Legen der Eier bis hin zu den ersten Flugversuchen der Jungfalken.

 

Mikrofauna
  • Vergrößertes Modell eines Gerandeten Saftkuglers, Glomeris marginata, ein Vielfüßer
  • Vergrößertes Modell einer Assel, Porcellio spinicornis, ein Krustentier
  • Vergrößertes Modell einer Orbatida, Rhysotritia ardua, eine Hornmilbe
  • Vergrößertes Modell einer Maikäferlarve, Melolontha melolontha

Regenwürmer, Tausendfüßler, Saftkugler, Asseln, Springschwänze, Maikäferlarven, Milben, …: Der Boden birgt eine große Anzahl Tierarten, darunter zahlreiche Wirbellose, die oftmals nur wenige Millimeter lang sind.

Damit Sie sie besser betrachten können, hat unser Modellbauer hervorragende überdimensionale Nachbildungen geschaffen …

Stadtfüchse
  • Die Stadt ist für den Fuchs ein gefährlicher Lebensraum, da er dort überall auf seinen größten Feind trifft: das Auto. Jedoch findet er dort auch das ganze Jahr über Nahrung – insbesondere in unseren Mülleimern!
  • Ein Fuchs aus Wollfilz in unseren selbstgedrehten Kurzfilmen

Seit einigen Jahren sind in den städtischen Gebieten – oftmals in den grüneren Stadtvierteln am Stadtrand, wo sie Rückzugsorte finden – immer mehr Rotfüchse zu beobachten. Sie graben ihren Bau auf Brachland, in Parks, Gärten, Gehölz oder auch Eisenbahnböschungen.

Da sie Allesfresser und Opportunisten sind, finden sie überall ausreichend Nahrung: in den Gärten (kleine Nagetiere, Regenwürmer, Käfer, Obst, Beeren), in den Fressnäpfen der Haustiere und … in Mülleimern!

Nehmen Sie sich im Saal genug Zeit, um die vier Stummfilme anzuschauen, die von unserem Multimedia-Team gedreht wurden und in denen ein Fuchs, ein Igel und ein Marienkäfer aufeinandertreffen.

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