Wechselausstellung » Die Überlebenden des X-TREME

  • Survivors of the X-TREME: view of the zone 'Cold'
  • Survivors of the X-TREME: view of the zone 'Aridity'
  • Survivors of the X-TREME: visual with a seal (how does a seal stay warm in the ice-cold water?)

Die Überlebenden des X-TREME

Mi, 15/10/2008 bis So, 30/08/2009

Präsentation im Museum: 15/10/2008 > 30/08/2009

Die Ausstellung Die Überlebenden des X-TREME führt Sie an die extremsten Orte unseres Planeten. Dort, wo es der Mensch kaum lange aushält, sind Tiere und Pflanzen zu wahrhaften Überlebenskünstlern geworden. Sie haben sich an Hitze, Kälte, Trockenheit, totale Dunkelheit und Sauerstoffmangel angepasst – und fühlen sich dabei richtig wohl!

In dieser Ausstellung erfahren Sie, wie die Tiere sich an diese extremen Bedingungen angepasst haben. Und Sie können selbst hautnah erleben, was es bedeutet, in diesen Gefilden zu leben: Berühren Sie die Eiswand, orientieren Sie sich wie eine Fledermaus in der Dunkelheit, messen Sie die Leistungsfähigkeit Ihrer Lungen …

Im Mittelpunkt dieser Ausstellung für Groß und Klein stehen interaktive Erlebnisse und Abenteuer!

 

Die Ausstellung kann gemietet werden.

Ausstellung zu mieten

Publikum: Familien mit Kindern (ab 9 Jahren) und Schulklassen

Fläche: 450 bis 700 m²

Sprachen: Die Ausstellung wird in drei Sprachen präsentiert (nähere Auskünfte erhalten Sie bei uns)

Mietpreise und -bedingungen: Nähere Auskünfte erhalten Sie bei uns

 

KONTAKT

Herr Per Velk

Director of Consulting Services
Experimentarium

Tel.: +45 5077 8969
Fax: +45 3927 3395
perve@experimentarium.dk

Mehr

 

Herr Gérard Cobut

Museologe

Museum für Naturwissenschaften

Tel.: +32 (0)2.627.42.44

gerard.cobut@naturalsciences.be

Kälte
  • Dank ihrer fast fünf Zentimeter dicken Fettschicht, die sich direkt unter der Haut befindet, wird den Seehunden selbst im eisigen Meerwasser nicht kalt.
  • Der Eisbär (Ursus maritimus) hat es somit seinem massiven Körperbau zu verdanken, dass er in der Lage ist, seine Körperwärme so effizient zu speichern.
  • Live-Wärmebild einer Gruppe von Besuchern

Brrr, ist das kalt! Sogar eisig kalt… In der Antarktis kann die Temperatur bis auf – 89°C fallen. Berühren Sie die Eiswand und spüren Sie, wie kalt sie ist! Setzen Sie sich einem Polarwind aus – Sie werden merken, dass das nicht so einfach ist – und finden Sie mithilfe einer Wärmekamera heraus, an welchen Stellen Ihr Körper die meiste Wärme verliert.

Sie haben Glück, dass Sie, wenn es kalt ist, warme Schuhe und eine Windjacke anziehen können! Aber wie überlebt der Seehund im eisigen Wasser? Und wie gelingt es dem Frosch in den nordamerikanischen Wäldern, aus der Winterstarre zu erwachen, nachdem er nahezu „tiefgefroren“ war?

Hitze
  • Da Strauße keine Schweißdrüsen besitzen, verwenden sie ihren Schnabel als Kühlsystem.
  • In der brütenden Hitze der Arabischen Wüsten ist die Arabische Oryx (Oryx leucoryx) in der Lage, ihre Körpertemperatur um 4 oder 5°C auf eine Fiebertemperatur von 42°C zu erhöhen.

Vorsicht heiß! Puhhh, ist das heiß! Am liebsten würde man sich ganz ausziehen … Glücklicherweise ist die Hitze hier ungefährlich! Aber der menschliche Organismus hält Temperaturen über 42°C nicht lange aus.

Es gibt jedoch Organismen, die extreme Temperaturen über 120°C überleben! Hier können Sie erfahren, wer den Hitzerekord hält … Sie werden ganz schön ins Schwitzen kommen! Wie kühlen sich die anderen Tiere ab? Stecken Sie Ihre Hand in den Schnabel eines Straußes und entdecken Sie seine integrierte Klimaanlage.

Sauerstoffmangel
  • In der Ausstellung können Sie die von Ihnen verbrauchte Sauerstoffmenge berechnen und die Leistungsfähigkeit Ihrer Lungen messen.
  • Wenn Menschen unt Tiere ständig in großer Höhe leben, passen sie sich an den niedrigen Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre an.

Luft ist Leben! Die Luft und vor allem der in der Luft enthaltene Sauerstoff sind für uns lebenswichtig. Im Ruhezustand verbraucht der Mensch durchschnittlich einen halben Liter Sauerstoff pro Minute. Ist er aktiv, benötigt er mindestens vier Mal so viel!

Der Sauerstoff ist jedoch nicht überall auf der Erde in gleicher Menge vorhanden. In großer Höhe ist die Luft knapper und enthält viel weniger Sauerstoff als auf Höhe des Meeresspiegels. Eine Herausforderung für Tiere, die hoch in den Bergen leben, wie der Yak oder die Streifengans …

Trockenheit
  • Das Kamel ist in der Lage, 2 Wochen lang keinen einzigen Tropfen zu trinken, um dann innerhalb von 3 Minuten 200 Liter Wasser (das Dreifache seines Gewichts!) in sich hineinzuschütten.

Unser Körper besteht zu 60% aus Wasser! Das entspricht bei Ihnen wie viel Liter Wasser? Hier finden Sie eine Antwort auf diese Frage! Und dann werden Sie auch verstehen, warum wir nicht ohne Wasser leben können. Auch für andere Tiere ist Wasser ein lebenswichtiges Element, besonders wenn sie in sehr trockenen Gebieten leben. Sie wenden zahlreiche Tricks an, um das zum Überleben unverzichtbare Nass aufzufangen. Und selbst Pflanzen, die ja nicht zur nächsten Wasserstelle laufen könne, wachsen in den trockensten Gefilden …

Mit diesem Zerstäuber werden Sie erfahren, welchen Trick der Wüstenkäfer anwendet. Das Kamel kann hingegen in kürzester Zeit Hunderte Liter Wasser trinken. Sind Sie schnell genug, um seinen Durst zu stillen? Und wie kann die kleine Wüstenrennmaus in der Wüste mit so wenig Wasser überleben?

Ständige Dunkelheit
  • In der Höhle können Sie sich nicht auf Ihr Sehvermögen verlassen …
  • Wie Sie in diesem kurzen Video sehen werden, lockt der Leuchtkalmar (Watasenia scintillans) mithilfe von Leuchtorganen (Photophoren), die sich an den Tentakelenden befinden, nachts an der Wasseroberfläche seine Beutefische an.

Könnten Sie es lange ohne den geringsten Lichtschimmer aushalten? Ihre innere Uhr würde völlig durcheinandergeraten. Tauchen Sie deshalb in die völlige Dunkelheit unserer Höhle. Können Sie die Höhlenbewohner erfühlen oder aufgrund ihres Geruchs erkennen? Oder vielleicht hilft Ihnen Ihr Gehör – wie bei der Fledermaus ... Sie werden sehen, dass das nicht einfach ist! Doch zahlreiche Tiere leben in völliger Dunkelheit.

In diesem Teil der Ausstellung erfahren Sie, wie die Zwergfledermaus in finsterer Nacht oder in einer völlig dunklen Grotte zurechtkommt oder wie der Lampenfisch in der Tiefe des Ozeans, in die noch nie ein Sonnenstrahl durchgedrungen ist, überlebt.

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