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Fossilien sind Überreste oder Abdrücke tierischer oder pflanzlicher Organismen, die sich meist in sedimentärem Gestein (Sandstein, Kalkstein usw.) erhalten haben. Da sich die Hartteile der Organismen (Knochen, Zähne, Muschelschalen usw.) langsamer zersetzen als die Weichteile, ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese fossilisieren, größer. Dennoch findet man auch Fossilien von Eiern, Pflanzen, Insekten, Haut, Federn usw.

Neben den Exemplaren, die sie von ihren weltweiten Missionen mitbringen, stehen den Paläontologen, Archäobiologen und Geologen unseres Instituts für ihre Forschung fast 3 Millionen Fossilien und 40 Kilometer Sedimentbohrkerne zur Verfügung! Entdecken Sie selbst oder im Rahmen einer Veranstaltung unseres Pädagogischen Diensts einige unserer schönsten, im Museum ausgestellten Exemplare.

Flüsse, Seen, Teiche, Tümpel, Quellen und unterirdische Gewässer: Unsere Wissenschaftler erforschen die Süßwasserfauna in Belgien, aber auch anderswo in Europa, Südamerika, Afrika, Australien … Einige beschäftigen sich mit den Fossilien unserer Sammlungen (insbesondere mit unseren Fischfossilien), die meisten jedoch konzentrieren sich auf moderne Arten wie Ostrakoden (mikroskopisch kleine Krebstiere, die etwa 1 mm lang sind und deren Vorkommen Aufschluss über die Qualität ihrer Umwelt gibt), Makro-Wirbellose (Käfer, Wanzen, Larven anderer Insekten, Nacktschnecken, Würmer usw.) und Amphibien (Frösche, Salamander usw.). In einigen Fällen nehmen sie an den von ihnen untersuchten Arten sogar eine genetische Artenidentifizierung (DNA-Barcoding) vor.

In den Räumen des Museums sind sowohl moderne als auch fossile Süßwassertiere (Insekten, Weichtiere, Fische, Amphibien, Schildkröten, Krokodile usw.) ausgestellt. Entdecken Sie sie selbst oder im Rahmen einer Veranstaltung unseres Pädagogischen Diensts.

Der Ozean, den wir auch als Weltmeer bezeichnen und der den Pazifischen, Atlantischen und Indischen Ozean, die Antarktis und die Arktis sowie deren Meere, Golfe, Meerengen usw. umfasst, birgt eine große Vielfalt an Arten und Ökosystemen, die heute infolge der Überfischung, der Erdöl- und Erdgasförderung, der Sand- und Kiesgewinnung, des Tourismus, der Umweltverschmutzung durch die Industrie, des Klimawandels, … stark bedroht sind.

Um den Ozean bestmöglich schützen zu können, muss man ihn kennen und deshalb erforschen. Und genau das tun unsere Wissenschaftler: Sie überwachen die Nordsee (insbesondere an Bord des Forschungsschiffs RV Belgica), erarbeiten mathematische Modelle (Sedimenttransport, Strömungsprognosen usw.), führen internationale ozeanografische Expeditionen in der Antarktis durch (die allererste Ende des 19. Jahrhunderts unter der Leitung von Adrien de Gerlache an Bord der historischen Belgica), erfassen die Schwammbestände an den südlichen Küsten Südamerikas, nehmen DNA-Barcodings an Meeresnematoden vor, erforschen Tsunamis in geologischer Hinsicht, untersuchen Walfossilien und vieles mehr.

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Das Leben ist auf der Erde vor knapp 3,8 Milliarden Jahren entstanden. Die ersten Lebewesen waren ganz einfache, im Wasser lebende Bakterien, aus denen sich Organismen entwickelten, die immer zahlreicher, komplexer und vielfältiger wurden. Heute bevölkern Millionen von Arten, Milliarden von Lebewesen unseren Planeten. Doch haben sich diese Arten im Laufe der Evolutionsgeschichte vielfach verändert. Einige sind bereits ausgestorben, während andere sich auch heute noch weiterentwickeln und vermehren

Die Evolution ist in unseren Ausstellungsräumen, bei unseren pädagogischen Aktivitäten, aber auch für unsere Wissenschaftler ein Kernthema. Unsere Geologen, Paläontologen, Archäobiologen usw. befassen sich mit der Evolution des Lebens in den verschiedenen geologischen Epochen. Die Anthropobiologen und Archäologen konzentrieren sich auf die Evolution des Menschen (Anatomie, Anpassung an sein Umfeld, Kultur usw.). Und einige unserer Biologen untersuchen die Evolution moderner Arten, insbesondere die geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung.

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